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Management versus Leadership

Management vs. Leadership

Management bezeichnet die obersten Führungskräfte einer Organisation. Doch sind das Führungskräfte? Sollten wir Leadership von ihnen lernen?

Souverän Führen für hohe Mitarbeitergesundheit

Schuld und Verantwortung

Studien zeigen, dass jeweils die anderen Schuld haben. Exzellente Führungskräfte suchen niemals die Schuld bei anderen. Sie übernehmen volle Verantwortung und handeln.

Ihr Nutzen - Mitarbeiter wahrnehmen

Buhlen um die Gunst des Chefs

Ein Mitarbeiter beklagt sich laufend über einen anderen Mitarbeiter beim Chef. Was würde Sie als Führungskraft tun? Aussitzen? Abmahnen? Konfrontation erzeugen?

Perfektes Selbstmanagement

Selbstmanagement – Woran Führungskräfte scheitern.

Gute Führungskräfte führen sich selbst. Dr. Müller arbeitet gerne und viel. Leider kommen dafür viele andere Dinge zu kurz. So ist das eben. Wirklich?

Moderates Joggen ist gesund und fördert die Leistungsfähigkeit

Hart arbeiten – nichts für Erfolgreiche

Wenn man erfolgreich sein will, muss man dann wirklich hart arbeiten? Oder ist hart arbeiten eher eine Ausrede für die Erfolglosen?

Der Pygmalion-Effekt

Der Pygmalion Effekt zeigt, wie Sie als Führungskraft zu deutlich motivierteren, ergebnisorientierten und gesünderen Mitarbeiter kommen können.

Führung wird anders

Gesellschaftliche Veränderungen können dazu führen, dass grundlegende und etablierte Prinzipien der Führung nicht mehr funktionieren. Eigentlich haben sie schon bisher nur unter ganz bestimmten Rahmenbedingungen funktioniert. Vieles ist aber nicht mehr, wie früher. Die Begriffe Wertewandel und Werteverfall werden dazu häufig bemüht. Aber was genau hat sich eigentlich verändert?

Gesellschaftlicher Wandel

Hauptdiskussionspunkt für den gesellschaftlichen Wandel ist sicherlich die so genannte Generation Y, also die nach 1980 geborenen Menschen. Und vielleicht kennen Sie das: Sie lehnen Überstunden jenseits einer gewissen Schwelle ab. Sie betteln nicht ständig nach mehr Geld. Sie sind engagiert, wenn es sich inhaltlich lohnt, und eben nicht, falls es keinen Sinn macht. Sie sind ökologischer orientiert, fahren eine kleineres Auto, vielleicht sogar schon mit Hybrid-Antrieb. Und manch ein Vorgesetzter ist völlig erschrocken, wenn der junge Mann am Schreibtisch steht und sagt: „Ich nehme übrigens nach der Geburt unserer Tochter ein Jahr Erziehungsurlaub.“ Natürlich ist das karriereschädlich – aber das stört ihn nicht.

Da der Anteil dieser Mitarbeiter immer größer wird, darf Führung sich darauf einstellen. Denn im Zweifel wird dieser Mitarbeiter eher das Unternehmen verlassen, als sich traditionellen Modellen zu unterwerfen. Der Fachkräftemangel spielt ihm dabei in die Hände.

Vor diesem Hintergrund dürfen wir ein paar klassische Themen hinterfragen:

Management-Methoden

Nicht die Methoden taugen nicht mehr, sondern Management ist ungeeignet, Menschen zu Höchstleistungen zu bewegen. Denn Management bedeutet, den Willen eines anderen zu manipulieren. Dies wird jedoch in einer Zeit zunehmender Selbstbestimmung zunehmend unwirksam. Darüber hinaus stammen die Methoden aus der Zeit der Industrialisierung. Wir leben heute in einem digitalen Zeitalter, in dem die Welt ein Dorf ist und die Vernetzung eine bislang nicht vorstellbare Dimension einnimmt.

Hierarchie

Menschen verlieren zunehmend den Glauben und das Vertrauen in „Vorgesetzte“. Dies bezieht sich nicht nur auf „Chefs“ in Unternehmen sondern auch auf Politiker, Richter und Polizisten, Geistliche oder Ärzte. Oder wie geht es Ihnen mit Ihrem „Vorgesetzten“? Reinhard Sprenger hat einmal gesagt: „Menschen kommen zu Unternehmen, aber sie verlassen Vorgesetzte.“ (manager magazin online 05.09.2008) Weshalb würden Sie – falls Sie mit dem Gedanken spielen – Ihr Unternehmen verlassen? Oder weshalb bleiben Sie?

Normen und Regeln

Gewiss, in einigen Bereichen sind sie enorm wichtig, nämlich immer dann, wenn es um Menschenleben und Gesundheit oder um größere Sachwerte geht. In allen anderen Fällen entscheiden jedoch zunehmend die Regelempfänger selbst über deren Einhaltung – im Zweifel mit ihren Füßen.

Führung ist heute andersKennzahlen

Menschen arbeiten nicht für Zahlen, nicht für Shareholder-Value, nicht einmal für Geld. Sie arbeiten für Sinn, den sie selbst erkennen und finden wollen. Für Umsatzwachstum, Personalabbau oder Erreichen von Qualitätskennzahlen springt morgens niemand aus dem Bett. Noch nie, und heute schon gar nicht. Ist das bei Ihnen nicht aus so?

Egozentrik

Selbstgefälligkeit bedient zu bekommen, wird immer schwieriger. Viele Manager-Karrieren sind jedoch genau darauf aufgebaut. Und natürlich gibt das niemand zu, und ich habe sie selbst auf allen Ebene vom Teamleiter bis zum Vorstandsvorsitzenden persönlich erlebt. Meiner dreißig-jährige Erfahrung in einem Industrie- und Dienstleistungskonzern hat nachhaltige Eindrücke hinterlassen. (Auch positive, falls sich diese Frage sein sollte.)

Mitarbeiter merken das – immer weniger werden dieser Selbstgefälligkeit dienen und ziehen sich zurück: Menschen folgen nicht Menschen, sondern einer Idee, zum Beispiel einen konkreten Kundennutzen zu befriedigen. Die Bedürfnisse des Chefs spielen weniger eine Rolle.

Wo stehen Sie?

Der Wandel ist längst eingeleitet und unumkehrbar. Um noch einmal Reinhard Sprenger zu bemühen: Er hat das 21. Jahrhundert als Zeitalter des Individuums bezeichnet. Dies bezieht sich sowohl auf Beschaffungs- und Absatzmärkte, als auch auf Personal- und Arbeitsmärkte. Menschen suchen zunehmen ein individualisiertes Produkt. Zukünftig werden die Unternehmen den Wettbewerb gewinnen, die auf individuelle Bedürfnisse des Kunden eingehen. Zukünftig wird ein Unternehmen in der Personalbeschaffung dann erfolgreich sein, wenn es auf individuelle Bedürfnisse des Mitarbeiters eingeht. Das mag man für angemessen halten oder nicht. Natürlich ist der Aufwand für Individualität sehr groß. Und es mag sein, dass Betriebsräte und Mitbestimmungsgremien dem nicht folgen werden.

Andere Arbeitgeber tun es bereits.

Immer mehr Mitarbeiter könnten flexibel arbeiten, von jedem Platz auf der Welt aus. Sie könnten zu jeder Tages- und Nachtzeit arbeiten. Sie arbeiten nicht Zeit gegen Geld sondern Ergebnis gegen Geld. Sie brauchen keine Vorgesetzten und keine Dienstwagenregelung. Sie brauchen Ziele – und werden sich welche suchen. Ihnen ist es egal, ob sie 20, 30 oder 40 Tage Urlaub bekommen. Manche Arbeitgber bieten bereits diese Möglichkeiten. Denn der Individualist wird höchste Leistung erbringen, solange er Individualist sein darf – im anderen Fall ist er weg.

Außerdem sorgen heute soziale Netze wie nie zuvor dafür, dass die wahre (tatsächlich) gelebte Unternehmens- und Führungskultur transparent ist. Hochglanzbroschüren und höchstwertige Internetauftritte kaschieren häufig die wahre Unzufriedenheit in den Unternehmen. Denn wie zufrieden die Mitarbeiter sind, finden Sie im Internet, frei verfügbar.

Wie wäre es, …

… wenn in Ihrem Verantwortungsbereich eine Hochleistungskultur herrscht, in der sich die Mitarbeiter mit großer Überzeugung und großem Engagement für Ihre Ziele einsetzen, und dies öffentlich bekannt ist?

… wenn immer mehr Menschen für Sie arbeiten wollen, weil sie da etwas bewegen und sich selbst verwirklichen können?

… wenn Ihre Mitarbeiter sich gegenseitig unterstützen und damit ein enormes Wachstum generieren?

… wenn es einfach großartig wäre, (nicht für Sie sondern) mit Ihnen zu arbeiten?

Es ist eine gute Entscheidung …

… sich dem Wandel zu stellen. Es wird ja auch nicht schlechter, nur anders.

Neurologische Führung zeigt in seinem Modell viele Schlüssel für ein Führungsverhalten, eine Führungshaltung, eine Führungskultur mit der Ihnen und Ihrer Organisation es gelingen kann, dass Mitarbeiter begeistert für Sie arbeiten. Und das ist keine Laissez-faire-Haltung. Es ist kein Schmusekurs und keine Kuschelecke. Es ist eine konzentrierte und fokussierte Haltung, die Spaß macht, innovativ ist und selbst höchste Ziele erreichbar werden lässt.

Ja, Führung wird anders

 


Thumbnail Seminarflyer Neurologische Führung

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Literaturempfehlung: Gudrun Happich - Was wirklich zählt

Literaturempfehlung: Was wirklich zählt!

Meine Literaturempfehlung: Gudrun Happich: Was wirklich zählt! Leistung, Leidenschaft, Leichtigkeit und Zufriedenheit für Top-Führungskräfte.

Fish! Für mehr Motivation

Literatur-Empfehlung: Fish!-Philosophie für erfolgreiche Manager. Unsere Literaturempfehlung, die wir in unsere Seminare integriert haben.

Generation Y - Neue Werte

Motivierende Führung

Motivierende Führung beginnt mit dem Erkennen der individuellen Motivatoren der Mitarbeiter. Top-Führungskräfte nutzen diese Erkenntnis konsequent.